PRP/ACP – regenerative Therapie mit körpereigenen Wachstumsfaktoren in Oberhaching bei München
Moderne regenerative Medizin für Gelenke, Sehnen und Muskeln
Chronische Schmerzen an Knie, Sehnen oder Muskeln entstehen häufig durch Überlastung, Reizungen oder degenerative Veränderungen des Gewebes. Viele Patient:innen kommen in meine Praxis, weil Beschwerden trotz Schonung, Physiotherapie oder klassischer Behandlungen weiterhin bestehen.
Die PRP-/ACP-Therapie ist ein modernes Verfahren der regenerativen Medizin. Dabei werden körpereigene Wachstumsfaktoren genutzt, um biologische Heilungs- und Regenerationsprozesse gezielt zu unterstützen – ohne Cortison und ohne Operation.
In meiner Praxis in Oberhaching im Münchener Süden kombiniere ich PRP/ACP häufig mit hochauflösender Ultraschalldiagnostik, funktioneller Untersuchung, Stoßwellentherapie und individueller Belastungssteuerung.
Für welche Beschwerden kann PRP/ACP eingesetzt werden?
Die PRP-/ACP-Therapie kann insbesondere bei chronischen Überlastungsbeschwerden und bestimmten degenerativen Veränderungen sinnvoll sein.
Häufige Einsatzgebiete:
- Kniearthrose
- Knorpelverschleiß im Knie
- Patellaspitzensyndrom (Jumpers Knee)
- Achillessehnenbeschwerden
- Tennisellenbogen
- Golferellenbogen
- Kalkschulter
- Hamstring-Tendinopathie
- Muskelverletzungen
- Sehnenreizungen und Überlastungsbeschwerden
- Sportverletzungen
- Beschwerden nach hoher sportlicher Belastung
Was ist PRP bzw. ACP?
PRP steht für „Platelet Rich Plasma“ (plättchenreiches Plasma).
ACP („Autologes Conditioniertes Plasma“) ist eine spezielle Form der PRP-Therapie.
Hierbei wird eine kleine Menge Blut entnommen und in einem speziellen Verfahren aufbereitet. Dadurch entsteht ein konzentriertes Plasma mit körpereigenen Blutplättchen und Wachstumsfaktoren.
Diese Wachstumsfaktoren spielen eine wichtige Rolle bei biologischen Regenerationsprozessen des Körpers.
Da ausschließlich körpereigene Bestandteile verwendet werden, gilt die Behandlung in der Regel als gut verträglich.
Wie läuft die Behandlung ab?
1. Ärztliche Untersuchung und Ultraschall
Zu Beginn erfolgt eine ausführliche Untersuchung der Beschwerden.
In vielen Fällen ergänze ich die Diagnostik durch hochauflösenden Ultraschall, um Sehnen, Gelenke oder gereizte Strukturen präzise beurteilen zu können.
2. Blutentnahme und Aufbereitung
Für die PRP-/ACP-Therapie wird eine kleine Menge Blut aus der Vene entnommen und anschließend speziell aufbereitet.
3. Gezielte Injektion
Das aufbereitete Plasma wird anschließend gezielt in die betroffene Region eingebracht – beispielsweise an Sehnen, Muskeln oder Gelenke.
4. Individuelle Nachbehandlung
Je nach Beschwerdebild erhalten Sie Empfehlungen zu Belastung, Training, Sportpause oder ergänzenden Maßnahmen wie Stoßwellentherapie oder Übungen.
PRP/ACP bei Kniearthrose
Gerade bei frühen bis mittelgradigen arthrotischen Veränderungen wünschen sich viele Patient:innen eine Behandlung ohne Operation.
Die PRP-/ACP-Therapie kann bei Kniearthrose eingesetzt werden, um Beschwerden zu reduzieren und die Gelenkfunktion zu unterstützen.
Besonders wichtig ist dabei eine individuelle Kombination aus Diagnostik, Belastungssteuerung, Training und gegebenenfalls weiteren konservativen Therapien.
PRP/ACP bei Sehnenbeschwerden
Chronische Sehnenbeschwerden entstehen häufig durch langanhaltende Überlastung und gestörte Regenerationsprozesse.
Die PRP-/ACP-Therapie wird unter anderem bei folgenden Beschwerden eingesetzt:
- Patellaspitzensyndrom
- Achillessehnenbeschwerden
- Tennisellenbogen
- Hamstring-Tendinopathie
- Kalkschulter
Gerade bei sportlich aktiven Menschen spielt neben der Behandlung auch die richtige Belastungssteuerung eine entscheidende Rolle.
Kombination mit Stoßwellentherapie und weiteren konservativen Therapiemethoden
In vielen Fällen kombiniere ich PRP/ACP mit weiteren konservativen Therapieverfahren, unter anderem:
- Stoßwellentherapie
- Ärztlicher Osteopathie
- Funktioneller Diagnostik
- Ultraschall
- Trainings- und Belastungssteuerung
- Regenerativer Medizin
Das Ziel ist eine möglichst individuelle und ganzheitliche Behandlung des Bewegungsapparates.
Gibt es wissenschaftliche Daten zur PRP-/ACP-Therapie?
Die wissenschaftliche Datenlage zur PRP-/ACP-Therapie entwickelt sich kontinuierlich weiter. Studien zeigen insbesondere bei bestimmten Sehnenbeschwerden sowie frühen arthrotischen Veränderungen vielversprechende Ergebnisse.
Ob eine PRP-/ACP-Behandlung im individuellen Fall sinnvoll sein kann, sollte immer nach ärztlicher Untersuchung entschieden werden.
Häufig gestellte Fragen
01 Wie viele Behandlungen sind notwendig?
Die Anzahl der Anwendungen hängt vom Beschwerdebild, der Dauer der Beschwerden und dem betroffenen Gewebe ab - in der Regel 3-5 mal im wöchentlichen Abstand.
02 Ist die Behandlung schmerzhaft?
Die Injektion kann je nach Region kurzfristig unangenehm sein. Viele Patient:innen empfinden die Behandlung jedoch als gut tolerierbar.
03 Wann ist Sport wieder möglich?
Das hängt von der behandelten Struktur und dem individuellen Verlauf ab. Die Belastung sollte schrittweise angepasst werden.
PRP / ACP Behandlung in Oberhaching bei München
PRP-/ACP-Behandlungen werden in meiner Praxis bei Gelenk-, Sehnen- und Überlastungsbeschwerden individuell eingesetzt und mit moderner Diagnostik sowie funktioneller Untersuchung kombiniert.
Viele Patient:innen kommen bereits gezielt zur PRP-/ACP-Behandlung. Ob die Therapie in Ihrem Fall sinnvoll ist, wird vor Ort im Rahmen der Untersuchung beurteilt.
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